Herzlich willkommen!

 

Willkommen bei der evangelischen Kirche im Schweinfurter Land! Schön, wenn wir Ihr Interesse geweckt haben. Ich hoffe, Sie finden hier, wonach Sie suchen. Gerne können Sie auch Kontakt mit uns aufnehmen.

Ich grüße Sie herzlich!

 

Oliver Bruckmann, Dekan

„Nicht du trägst die Wurzel; die Wurzel trägt dich!“

Am 9. November erinnerte das Dekanat mit einem Gedenkgottesdienst an die Novemberpogrome vor 81 Jahren.

Bild des Benutzers Heiko Kuschel

Jedes Jahr lädt das Evangelisch-Lutherische Dekanat zu einem Gedenkgottesdienst am 9. November ein. 81 Jahre, nachdem die Nationalsozialisten in ganz Deutschland über 1000 Synagogen zerstören ließen – auch die in Schweinfurt – erinnerte Dekan Oliver Bruckmann in seiner Begrüßung daran, dass in der sogenannten „Reichskristallnacht“ eben nicht nur Fenster zerbrachen, sondern Millionen Menschenleben zerbrochen wurden – mit Folgen für die Menschen und ihre Nachkommen bis heute.

65 Jahre Dreineinigkeitskirche Sennfeld

Das feierte die Kirchengemeinde mit einem Konzert von DuDett

Bild des Benutzers Stefan Stauch

Am vergangenen Donnerstag feierte die Evang.-Luth. Kirchengemeinde in Sennfeld den 65. Geburtstag Ihrer Dreieinigkeitskirche. Aus diesem Anlass hatte die Kirchengemeinde zu einem Konzert der besonderen Art in die Kirche eingeladen. DuDett, Claudia Dettmar und Andreas Duft aus Schonungen, konnten für diesen viel versprechenden Feierabend gewonnen werden.

Reformationstag - auch für die Kleinen

Seit Jahren feiern die Kinder ihren eigenen Reformationsgottesdienst am 31.10.

Bild des Benutzers Stefan Stauch

Der Reformationstag hat für die Evang.-Luth. Christen im Dekanat Schweinfurt nach wie vor eine besondere Bedeutung. Dies zeigt sich am ungebrochen starken Besuch des zentralen Reformationsfestgottesdienstes am Abend des 31. Oktobers in der Sankt Johanniskirche von Schweinfurt, in dem meist eine bekannte Persönlichkeit die Predigt hält. Fast unbemerkt von der großen Öffentlichkeit – aber nicht weniger wichtig - findet seit Jahren am Reformationstag um 10 Uhr in der Früh ein zentraler Gottesdienst für die Kinder der evangelischen Kindertagesstätten im Dekanat statt.

Pfarrer Stefan Stauch aus Sennfeld, der der Dekanatsbeauftragte für die Kindertagesstätten im Dekanat ist, freute sich in diesem Jahr rund 270 Kinder - meist im Vorschulalter - begrüßen zu dürfen, die mit ihren Begleiterinnen und Begleitern aus folgenden Einrichtungen in die Johanniskirche strömten: Christuskirche, Gustav Adolf, Gut Deutschhof, Sankt Johannis, Sankt Lukas, Sankt Salvator, Hort Mitte und Hort Aue, Niederwerrn, Schlosskita in Schwebheim und Zell.

Evangelischer Frauenbund Schweinfurt e.V.: Neuigkeiten und eine Einladung

Am 27.September hat die Mitgliederversammlung des Evangelischen Frauenbundes Schweinfurt nicht nur die Jahresrechnung und die Entlastung des Vorstandes beschlossen, sondern auch Entscheidungen für die Zukunft des Vereins getroffen. Darüber möchten Sie mit diesen Zeilen informieren:

Bereits vor der Versammlung hatte der bisherige Vorstand zugestimmt, dass das Diakonische Werk Schweinfurt, in dem der Frauenbund seit Jahrzehnten Mitglied ist, die Verwaltung, Buchführung und auch die Geschäftsführung übernehmen sollte, da die Aktivitäten des Vereins so umfangreich und vielfältig sind.

In der Versammlung haben dann Heike Gröner und auch die weiteren Vorstandsmitglieder erklärt, dass sie im Interesse einer Neuaufstellung der Organisation für eine weitere Vorstandsarbeit nicht mehr zur Verfügung stehen, aber natürlich weiter großes Interesse an der Arbeit des Frauenbundes haben. Heike Gröner war seit 25 Jahren Vorsitzende und hat dem Schweinfurter Frauenbund zu einer großen Blütezeit verholfen.

Miteinander für Leib und Seele: Vesperkirche 2020 in St. Johannis Schweinfurt vom 26.1. bis 9.2.2020

Trotz des gestiegenen Defizits soll es auch im kommenden Jahr wieder eine Vesperkirche geben. Spenden sind willkommen.

Bild des Benutzers Heiko Kuschel

Auch im kommenden Jahr wird es vom 26.1. bis 9.2.2020 wieder die beliebte Vesperkirche in der St. Johanniskirche Schweinfurt geben. Viele Gastgeberinnen und Gastgeber freuen sich bereits jetzt auf ihre Tätigkeit: Jeden Tag von 11:30 bis 14:30 werden sie in der extra umgestalteten Kirche bis zu 400 Menschen bewirten. Der Eigenbeitrag für die Mahlzeiten ist bewusst niedrig gehalten, darüber hinausgehende Spenden werden aber natürlich gerne angenommen.

 

Die Vesperkirche ist gastfreundliche Kirche für alle Menschen: Hier treffen sich Familien, Geschäftsleute, Alleinstehende und auch Menschen, die sich sonst kaum eine Mahlzeit leisten könnten. Täglich wechselnde diakonische Informationen und Möglichkeiten wenden sich an die Menschen, die Hilfe benötigen. Ein geistlicher Rahmen mit „Wort in der Mitte“, Seelsorgeangeboten und mehr sorgt dafür, dass nicht nur der Leib, sondern auch die Seele satt werden kann.

Hunger nach Gerechtigkeit

Der Festgottesdienst zum Reformationstag stand ganz im Zeichen der Diakonie – und des Gospels

Bild des Benutzers Heiko Kuschel

„Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden.“ Unter dieses Wort aus den Seligpreisungen Jesu hatte Michael Bammessel, der Präsident des Diakonischen Werkes Bayern, seine Festpredigt in Schweinfurt gestellt. In der bis auf den letzten Platz gefüllten St. Johanniskirche erinnerte er an seinen letzten Besuch zur Eröffnung der ersten Vesperkirche Bayerns vor knapp fünf Jahren. „Diakonie ist da, wo gegessen wird. Diakonie ist aber auch da, wo Menschen hungern.“

Menschen hungerten nicht nur nach Essen, sondern besonders auch nach Gerechtigkeit, so Bammessel. Und Gerechtigkeit, das sei in der Bibel weit mehr als die blinde Justitia, die ohne Ansehen der Person das Recht durchsetze. Es sei eine Gerechtigkeit, die weit darüber hinausgehe: Gott ist nicht blind. Er sieht den Menschen an: Den Elenden und Verzweifelten. Biblische Gerechtigkeit hat den Klang von Heil, Zuversicht und Hilfe. 

„…aus dem biblischen Gottesvolk Israel hervorgegangen…“ - Was Juden und Christen gemeinsam ist.

Gedenkgottesdienst zu den Novemberpogromen: Sa, 9.11.2019, 19 Uhr, St. Johannis Schweinfurt

„… aus dem biblischen Gottesvolk Israel hervorgegangen …“ - Was Juden und Christen gemeinsam ist.

Unter diesem Titel lädt das Evangelische Dekanat Schweinfurt wie in den vergangenen Jahren ein in die St. Johanniskirche  zum Gedenken an die Novemberpogrome vom 9. November 1938.  Auch in Schweinfurt wurde die Synagoge an diesem Tag verwüstet; im Zweiten Weltkrieg wurde sie endgültig zerstört.

Gerade in einer Zeit, in der Antisemitismus und Rassismus derart auf dem Vormarsch sind, hält Dekan Oliver Bruckmann Gedenkgottesdienste wie diesen für unerlässlich. 

Die Predigt hält Prof. Dr. Helmut Utzschneider (Neuendettelsau).  Er ist emeritierter Professor für Altes Testament an der Augustana Hochschule in Neuendettelsau.  Prof. Dr. Helmut Utzschneider hat maßgeblich an der Verfassung mitgearbeitet, in der sich die Evangelische Kirche explizit zu Israel bekennt. 
 
Die Liturgie leitet Dekan Oliver Bruckmann. Die Orgel spielt Kirchenmusikdirektorin Andrea Balzer. 

Was wirklich zählt auf dieser Welt, bekommst du nicht für Geld

30 Jahre Ökumenische Krankenhaus-Hilfe „Grüne Damen“ im Leopoldina-Krankenhaus

Bild des Benutzers Heiko Kuschel

Seit 30 Jahren gibt es die „Grünen Damen“ - und einen „Grünen Herrn“ - im Leopoldina-Krankenhaus: die ökumenische Krankenhausseelsorge, die aus der Seelsorge der Kirchengemeinde St. Salvator entstand. Grund genug, das Jubiläum mit einem Gottesdienst und einem kleinen Empfang zu feiern.

In der gut besetzten Krankenhauskapelle des „Leo“ betonte Dekan Bruckmann in seiner Predigt, wie zentral die ehrenamtliche Tätigkeit sei. Er verwies auf das Wort Jesu „ich bin krank gewesen und ihr habt mich besucht“ (Mt 25, 36). Die Leidenden und Kranken seien ein Abbild Jesu, der Besuchsdienst daher nicht nur ein Dienst am Nächsten, sondern auch ein Gottes-Dienst. Für vieles habe das Personal naturgemäß keine Zeit. „Welch ein Glück, dass Sie da sind!“

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