Berichte aus dem Dekanat

Geschäftsführung der Gesamtkirchenverwaltung und Leitung des Evang.-Luth. Kirchengemeindeamts (m/w/d) sowie stellvertretende Geschäftsführung und stellvertretende Leitung (m/w/d).

Die Geschäftsführung und Leitung ist Dienstvorgesetzte für die rund 30 Mitarbeitenden des Kirchengemeindeamts und des Trägerverbunds für die Kindertagesstätten sowie für rund 5 Mitarbeitende der Gesamtkirchengemeinde (Hauspersonal etc.). Gegenüber den rund 30 Mitarbeitenden der Johann-Hinrich-Wichern-Fachakademie nimmt die Geschäftsführung die Vertretung des Dienstgebers in dienst- und arbeitsrechtlichen Angelegenheiten wahr. Die Geschäftsführung verantwortet die dem Kirchengemeindeamt übertragenen Aufgaben der Gesamtkirchengemeinde Schweinfurt und die weitere Arbeit des Kirchengemeindeamts gegenüber den Gremien (Gesamtkirchenverwaltung, Dekanatsgremien, Kuratorium der Fachakademie, Kirchenvorstände) und gegenüber dem Landeskirchenamt und dem Rechnungsprüfungsamt der Evang.-Luth. Kirche in Bayern.

Kirche#bewegt nicht nur in der Großgemeinde

In der Kirchengemeinde Schonungen ist in Zukunft eine rollende Kirche unterwegs.

Helles Holz, gerahmt in freundliches Grün. Rücklichter wie Augen, eine kleine Freitreppe - und, das darf keinesfalls fehlen, links neben der Türe, eine zierliche Glocke. So kommt sie daher, die neue Kirche der evangelisch-lutherischen Gemeinde Schonungen. Sie ist eine Mobilie, rollt, gezogen von einem mehr als 60 Jahre alten Traktor, auf eigener Achse heran. Wer sie betritt, den berührt der schlichte, aber ansprechende kleine Gottesdienstraum. Leuchtend weiße Wände, ein Kreuz, zwei Leuchter, eine Holzplastik, am Altar zwei Bänke. Polster laden zum Platznehmen ein. Das Abendmahlgeschirr glänzt im Licht der Kerzen - und der rustikalen 12V-Lampe. Ja, es gibt hier auch Strom, ebenso wie fließendes Wasser und  bequeme Klappstühle, die, schnell aufgebaut, vor der Bauwagenkirche zwanzig Gästen Platz bieten.

Die kleine Bauwagenkirche ist Mittelpunkt und Symbol für einen Neuaufbruch der Schonunger Kirchengemeinde. Ab April wird die mobile Kirche auf Achse sein, um von Mainberg bis Ottendorf, von Schonungen bis Reichmannshausen ein bis zweimal im Monat Gottesdienst direkt vor Ort zu bieten. “Kirche#bewegt” nennt Pfarrer Andreas Duft die neue Initiative. Ein guter Name, denn Kirchenraum und Pfarrer setzen sich in Bewegung, kommen mitten in die Dörfer und ermöglichen Menschen, die sich auf kurzem Weg zum Bauwagen begeben, bewegende Gottesdienste. Eine Bewegung aufeinander zu also, auf Dorfplätzen und an schönen Stellen unter freiem Himmel. Dabei ist die Feier von Gottesdiensten nur eine Möglichkeit der Begegnung. Geplant ist, dass Bauwagenkirche und Pfarrer auch unter der Woche “einfach da” sind - für ein Gespräch, um Begleitung zu oder kirchliche Beratung  zu bieten.  Spielplätze und  Baustellen können angefahren, Kindergottesdienste an der Rutsche gefeiert und neu errichtete Gebäude gesegnet werden. Auch Tauffeiern, Trauungen und kirchenmusikalische Veranstaltungen sollen an und in der Bauwagenkirche möglich sein.

„Hallo, liebe Schwamer!“

Pfarrer z.A. Tobias Wölfel wurde in Schwebheim ordiniert

Bild des Benutzers Heiko Kuschel

Die immer wieder vakanzgeplagte evangelische Kirchengemeinde Schwebheim ist nach langer Durststrecke endlich wieder voll besetzt: Nach Diakon Johannes Hofmann, der zum 1. Januar die zweite Pfarrstelle übernahm, wurde nun auch Pfarrer z.A. Tobias Wölfel in die erste Pfarrstelle Schwebheim eingeführt und mit seiner Ordination durch Regionalbischöfin Gisela Bornowski in die Rechte und Pflichten eines Pfarrers eingeführt.

Mehr als nur eine Zahl

Gedenken an die Verstorbenen der Corona-Zeit in St. Johannis Schweinfurt

Bild des Benutzers Heiko Kuschel

Die ev. Kirchengemeinde Schweinfurt-St. Johannis erinnert mit einer besonderen Aktion an die Menschen, die an Corona verstorben sind, ebenso wie an diejenigen, die aufgrund der Pandemie nur im kleinen Kreis zu Grabe getragen werden konnten.

Am Dienstag, 23.3. um 16:30 beginnt die Aktion mit einer Gedenkzeit mit Andacht in der St. Johanniskirche. Anschließend werden in der Turmkapelle hinten links in der Kirche Karten ausliegen. Dort können Sie die Namen der Menschen hinterlassen, damit auch andere sie lesen können, und dazu eine Kerze anzünden.

Eine unermüdliche Lebensretterin geht

Pfarrerin Eva Loos wurde nach 21 Jahren in der Dreieinigkeitskirche in den Ruhestand verabschiedet

Bild des Benutzers Heiko Kuschel

„Frau Loos hat in den letzten Jahren wesentlich dazu beigetragen, dass Dutzende von Menschen aus akuter Lebensgefahr gerettet wurden und heute anerkannt und mit Perspektive in unserem Land leben können“. Mit diesen Worten bedankt sich Stephan Reichel, der Vorsitzende von matteo – Kirche und Asyl e.V. in einer E-Mail für das unermüdliche Engagement von Pfarrerin Eva Loos, die in einem Gottesdienst am Sonntag nach 21 Jahren in den Ruhestand verabschiedet wurde.

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