Nachrichten für Schweinfurt-West

"So still und so verloren gingst du fort"

Gedenkandacht am Zwangsarbeiterdenkmal

Schweinfurt-Oberndorf, 29. September 2014. Pfarrerin Christhild Grafe gab per Klangschale das Tonzeichen zum Stillwerden. Am Gedenkort beim ehemaligen Zwangsarbeiterlager Mittlere Weide waren in diesem Jahr fast 50 Konfirmanden, hingegen nur wenige Erwachsene zusammengekommen. Nachdem sich die Stadt Schweinfurt, in Kooperation mit der „Initiative gegen das Vergessen“, durch die Errichtung des Zwangsarbeiterdenkmals vor drei Jahren ihrer Vergangenheit gestellt hatte, finden seitdem dort jährlich von der evangelischen Kirche organisierte Andachten statt.

PRESSESCHAU: Flüchtlinge an Land ziehen

Themengottesdienst von Dreieinigkeitskirche und ai Schweinfurt

Schweinfurt, 21. September 2014. Schweinfurt erhält die Erstaufnahmeeinrichtung von Asylbewerbern für Unterfranken. [...] Am Freitag dieser Woche (26. September) ist außerdem der Weltflüchtlingstag. Beides haben die Schweinfurter Gruppe von amnesty international und die Dreieinigkeitskirche zu einem Themengottesdienst am Sonntag unter dem Motto „Flüchtlinge bei uns“ veranlasst. Es war eine beeindruckende Stunde.    

Hängen Sie's doch an die große Glocke

Ungewöhnliche Aktion der Dreieinigkeitskirche

Schweinfurt, 8.7.2014. Die Schweinfurter Dreieinigkeitskirche hat eine ausgefallene Idee, um ihre Gemeindefinanzen aufzustocken: Sie bietet Glockengeläut auf Spendenbasis (ab 50 Euro) an: "Läuten Sie, für wen Sie wollen, und geben Sie, soviel Sie wollen" - so lautet der Werbeslogan.

WANTED: Neue Pfarrerin oder neuer Pfarrer für die Gustav-Adolf-Kirche

Ausschreibung im Kirchlichen Amtsblatt

Schweinfurt. Die Pfarrstelle der Gustav-Adolf-Kirche in der Ludwigstraße ist seit März 2014 vakant. Die Gemeinde hätte gerne ein halbes Jahr später, also ab dem 1. September, wieder eine neue Pfarrerin, einen neuen Pfarrer oder auch Stellenteiler. Im nächsten Kirchlichen Amtsblatt der Evang.-Luth. Kirche in Bayern (7/2014) steht der offizielle Ausschreibungstext, den wir hier frei wiedergeben:

PRESSESCHAU: Amerikanische Militärgemeinde spendete den Altar

Dreieinigkeitskirche erinnert anl. ihres 55. Geburtstages an eine denkwürdige Stiftung

Schweinfurt, 15. Juni 2014. Der Zweite Weltkrieg war gerade einmal 14 Jahre vorüber, aus den einstigen Feinden, den Amerikanern, wurden langsam ganz normale Mitbewohner. Zum Teil entstanden bereits erste Freundschaften. In die Stadt kehrte wieder eine gewisse Normalität ein. Neubaugebiete entstanden, wie beispielsweise das Musikerviertel. In diesen wurden nun nach der Wiederherstellung der alten Kirchen neue Filialkirchen gebaut. Eine davon ist die Dreieinigkeitskirche.

Go West, wo die größere Freiheit wohnt

Verabschiedung von Pfarrer Manfred Herbert aus dem aktiven Dienst

Schweinfurt, So. 23. Febr. 2014. Die Gustav-Adolf-Kirche und hernach das Evangelische Gemeindehaus nebenan waren proppenvoll, obwohl die Nachricht, dass Manfred Herbert zum 1. März seinen Ruhestand antreten werde, erst eine Woche vorher kommuniziert worden war. Denn gerade eben hatte der Pfarrer seinen 63. Geburtstag begangen. Eigentlich noch kein Grund, sich vom aktiven Pfarrdienst - auf den Tag genau zehn Jahre in Gustav Adolf -, zurückzuziehen, schon gar nicht für einen so dynamisch wirkenden wie ihn. Aber die doch angeschlagene Gesundheit – das Herz!

Ein Fingerzeig zum Guten

Konfirmanden gestalten Gedenken an Zwangsarbeiter

Schweinfurt, Mo. 23. 9.2013. Vor zwei Jahren, Ende September 2011, wurde der Gedenk-Ort für die ehemaligen Zwangsarbeiterinnen und –arbeiter aus Ländern des Ostens, die in Schweinfurt vor allem in der Kugellagerproduktion eingesetzt waren, eingeweiht. Der evangelische Dekan Oliver Bruckmann regte damals an, dieses Gedenken fortan jährlich seitens der Kirche zu begehen und daran vor allem die junge Generation zu beteiligen.

20 Jahre Friedensgebet in der Dreieinigkeitskirche

Einmal die Woche nehmen Christen die Welt ins Gebet

Schweinfurt, 19. Sept. 2012. „Israel plant einen Angriff auf den Iran, in Mexiko sind 300 Schwerverbrecher aus einem Gefängnis ausgebrochen, der Bürgerkrieg in Syrien hat schon 20 000 Menschenleben gekostet, 70 Prozent der Hühnereier kommen aus Massentierhaltung, in der St. Kilian-Straße in Schweinfurt ist der Tod eines Bewohners vier Wochen lang unbemerkt geblieben.“ Sie nehmen buchstäblich die ganze Welt ins Gebet, die Friedensbeter der Dreieinigkeitskirche.

Dank für die kluge Kindergartenleiterin

Brigitte Grimm nach 29 Jahren verabschiedet

Schweinfurt, 15. Juli 2012. "Wir feiern heut' ein Fest ... Herein, herein, wir laden alle ein", sangen die Kindergartenkinder. Angesichts der gut besetzten Gustav-Adolf-Kirche scheute Pfr. Manfred Herbert den Vergleich mit dem Weihnachtsgottesdienst nicht. Neben dem Dank gelte es aber auch Trauer und Wehmut zuzulassen, betonte er in seiner Begrüßung. Denn Anlass für den Festgottesdienst war die Verabschiedung von Brigitte Grimm: 29 Jahre leitete sie den Gustav-Adolf-Kindergarten. Davor hatte sie elf Jahre im Jugendamt der Stadt Schweinfurt gearbeitet.

Handeln mit Mut und Gottvertrauen

Vor 80 Jahren Grundsteinlegung der Gustav-Adolf-Kirche

Aus der Presse zitiert:

Schließt man von der Anzahl der Ehrenurkunden auf den Zustand der Pfarrgemeinde, dann muss es Pfarrer Manfred Herbert von der Gustav-Adolf-Kirchengemeinde nicht bange sein. 35 Gemeindegliedern überreichte er im Festgottesdienst anlässlich des 80. Kirchenjubiläums eine Auszeichnung.

Seiten