65 Jahre Dreineinigkeitskirche Sennfeld

Das feierte die Kirchengemeinde mit einem Konzert von DuDett

Bild des Benutzers Stefan Stauch

Am vergangenen Donnerstag feierte die Evang.-Luth. Kirchengemeinde in Sennfeld den 65. Geburtstag Ihrer Dreieinigkeitskirche. Aus diesem Anlass hatte die Kirchengemeinde zu einem Konzert der besonderen Art in die Kirche eingeladen. DuDett, Claudia Dettmar und Andreas Duft aus Schonungen, konnten für diesen viel versprechenden Feierabend gewonnen werden.

Pfarrer Stefan Stauch begrüßte neben vielen Besuchern aus Sennfeld und Umgebung zahlreiche Ehrengäste, darunter den 1. Bürgermeister der Gemeinde Sennfeld Oliver Schulze sowie den 3. Bürgermeister Jürgen Bandorf und zahlreiche Gemeinderäte. Besonders erfreute zeigte er sich über das Kommen von Pastoralreferent Michael Pfrang sowie dem ehemaligem katholischen Pfarrer von Sennfeld Heinrich Knauer und zahlreichen Pfarrgemeinderäten.

Bürgermeister Oliver Schulze betonte in seinem Grußwort die Bedeutung der Dreieinigkeitskirche, die zusammen mit dem Plan den Mittelpunkt des „alten“ Dorfes darstelle. Viele Menschen würden hier Halt, Orientierung und auch Neuausrichtung finden. Pastoralreferent Michael Pfrang gratulierte im Namen der katholischen Mitchristen aus Sennfeld sehr herzlich. Ein Mensch, so Pfrang, würde im Alter von 65 Jahren in den Ruhestand gehen. Anders die Dreieinigkeitskirche, die in diesem Alter erst so richtig loslege. Er wünschte Gottes Segen und weiterhin sehr gute Zusammenarbeit.

Das Konzert von DuDett gefiel nicht nur durch die klaren und sauberen Stimmen von Claudia Dettmar und Andreas Duft, sondern auch durch die Vielfalt der perfekt eingesetzten Instrumente. Neben Gitarre und Epiano ließ Andreas Duft zu den verschiedenen Stücken auch Trommeln, eine Harfe, den Dudelsack und ganz am Schluss sogar die Drehleier erklingen. DuDett gaben an diesem Abend meist selbst getextete und komponierte Lieder zum Besten. Sie wussten aber auch mit dem irischen Volkslied „Come by the hills.“ zu überzeugen. Die Texte der Lieder waren mitunter kritisch und regten zum Nachdenken an, vor allem über unseren Umgang mit Gottes Schöpfung. Die Zuhörer duften des Öfteren aber auch einmal kräftig schmunzeln, vor allem bei dem Lied „Die gute Tasse Kaffee“, das Andreas Duft bei einer Flasche Bier getextet hat. Das kurzweilige Konzert endete mit dem Song „War das schön“. Die völlig begeisterten Zuhörer in der gut gefüllten Kirche spendeten minutenlang Applaus und ließen DuDett nicht ohne zwei Zugaben aus dem Altarraum ziehen.

Pfarrer Stefan Stauch dankte Claudia Dettmar und Andreas Duft abschließend noch einmal ganz herzlich für das wunderbare Geburtstagsgeschenk zu Ehren der Dreieinigkeitskirche. Er lud die Besucher noch einmal ein, die vom Heimatkundlichen Arbeitskreis unter der Regie von Dr. Eichhorn erstellte Bilderausstellung zur Einweihung der Kirche vor 65 Jahren anzuschauen, die im Vorraum der Kirche aufgebaut ist. Zudem habe die Sennfelder Künstlerin Ingrid Schamberger zwei selbst gemalte Bilder jeweils mit der alten und der neuen Kirche im Senntrum ausgestellt, die beim anschließenden Sektempfang zu bewundern seien.