St. Salvator: Kirchweih 2010 und 2009

 

   
    Nobel: Sektempfang am Stadtbahnhof für die Gäste aus München Wiedersehen zweier ehemaliger Theologiestudenten: Dekan Oliver Bruckmann und Pfr. Markus Rhinow

Zürcher Kirchweih 2010

Schweinfurt, 26. - 28. Juni 2010. Jedes Jahr ist für unsere Kirchengemeinde die Zürcher Kirchweih, abgehalten vom Bürgerverein Zürch. Ein schönes Fest, an dem wir gerne mithelfen und feiern. Dieses Jahr aber war für uns ein besonderer Höhepunkt: die Einlösung unseres Geschenkes im Paket unseres Landesbischofs 2009.
Zu Gast waren, und das war unser Geschenk: sechs Damen und Herren des Kirchenvorstands der Nazarethkirche aus München-Bogenhausen mit ihrem Pfarrer Markus Rhinow. Mit einem Sektempfang am Stadtbahnhof begrüßten wir am Samstagmittag unsere völlig überraschten Gäste. Und wir alle empfanden sofort  herzliche Sympathie füreinander, so dass wir uns um 17.00 Uhr zur Eröffnung der Kirchweih trafen und bis fast Mitternacht erzählten. Wiederholt entdeckten wir Gemeinsamkeiten unserer beiden Gemeinden. Dabei stellte sich heraus, dass Herr Pfr. Rhinow und Dekan Bruckmann Studienkollegen waren. So ein Zufall!! Sie waren sich über 20 Jahre nicht mehr begegnet – aber ein Telefonanruf bei Herrn Dekan – und er gesellte sich zu unserer fröhlichen Runde.
Am Sonntag gestaltete der Posaunenchor den Gottesdienst (Thema: „Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen“, Ps 18,30) aus, und alle stärkten sich im Anschluss beim Weißwurstessen. Nach der Mittagspause boten wir unseren Gästen eine Führung durchs Museum Georg Schäfer an. Sehr beeindruckt davon klang das Besuchswochenende im Pfarrgarten bei Kaffee und selbst gebackenem Kuchen aus. Natürlich lauschten wir nebenbei der Fußballübertragung auf Pfr. Rhinows iPad. Doch die Aufregung über das Spiel nahm uns etwas den Abschiedsschmerz von unseren lieben Gästen, die wir um 17.12 Uhr zum Zug brachten.
Beiderseitiges Fazit: Wir sehen uns wieder!

Text und obige Fotos: Christa Weinzierl

   

Pfrin. Strelow in ihrer Mut machenden Predigt: "Ich bin nicht allein beim großen Satz über die Mauer (von St. Salvator?)."

Eine Maus weniger: Diese Kirchenmaus aus St. Salvator nahmen die Münchener am Ende wieder mit.

Nachklapp: Bleibt noch zu ergänzen, was die Kirchenmaus auf dem Openair-Altar zu suchen hatte: Sie ist ein Bastelstück von Frau Weinzierl und wurde vom KV St. Salvator im Rahmen der landesbischöflichen Geschenkpaketeaktion dem Paket hinzugefügt. Ausgerechnet diese Maus packte der KV der Nazarethkirche München aus. Sie entpuppte sich als Einladung zur Zürcher Kirchweih - "eine riesige Überraschung", wie Pfr. Rhinow in seinem Grußwort betonte. Pfrin. Dr. Tais Strelow stellte in ihrer Predigt über den "sportlichen Gott", der "uns an der Hand nimmt und mit uns über Mauern springt", natürlich auch die Brücke heraus, die nun nach München-Nazareth geschlagen worden sei.    (Text und Fotos: S. Bergler)

   

Pfrin. Dr. Strelow sprach auch über die anstehende Innenraum-Sanierung der Kirche. Kostenpunkt: 100.000 Euro

 Im Zwielicht: der Posaunenchor unter Leitung von Wolfhart Berger (l.)

   
Nicht nach Mauerspringen zumute: Die Gemeinde suchte während des Gottesdienstes Schatten an der Kirchenmauer.

Lachen für die Kamera: Pfrin. Dr. Strelow und ihr Münchner Kollege Markus Rhinow; vorne: KV-Vertrauensfrau Ilse Heusinger mit KV-Mitglied Christa Weinzierl beim Auspacken des Buchgeschenkes aus München

 

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2009: St. Salvator bedankt sich mit Nachtwächterführung

Schweinfurt, Juli 2009. Der Kirchenvorstand von St. Salvator hat alle, die im letzten halben Jahr für die Sanierung der St. Salvator-Kirche gespendet haben, als Dankeschön zu einer Nachtwächterführung durch Alt-Schweinfurt eingeladen.
Zahlreiche Förderer, aber auch Freunde der Salvatorkirche fanden sich am Abend des 17. Juli 2009 um 21 Uhr vor der Kirche ein, um an der Nachtwächterführung teilzunehmen. Der Nachtwächter, Herr Christoffer Wunder, nahm historisch gekleidet die Gäste mit auf eine Zeitreise an bekannte und unbekannte historische Gebäude und Plätze Schweinfurts. Der Rundgang führte von St. Salvator aus durch den Zürch, die Wallmauer entlang zum Weinbauerhaus, vorbei an den Überresten des alten Palais in der Hellersgasse zur Johanniskirche, dem Schrotturm und endete am Rathaus. Die Erklärung der historischen Bedeutung alter Gebäude, die Anekdoten und Geschichten sowie das Nachtwächterlied am Ende der Führung fanden bei allen Teilnehmern großen Anklang. Selbst alteingesessene Schweinfurter konnten noch ganz neue Winkel der Stadt entdecken. Das Regenwetter tat der nächtlichen Stimmung keinen Abbruch.
Aufgrund der großen Begeisterung aller Teilnehmer an der Führung wird sicher im nächsten Jahr als Dankeschön für Spenden erneut eine Nachtwächterführung angeboten. Denn gerade im Zusammenhang mit der liebevollen Restaurierung und dem Wiederaufbau der historischen Stadtmauer muss noch einmal darauf hingewiesen werden, dass die St. Salvator-Kirche die Hilfe der Schweinfurter Bürger braucht. Es stehen wichtige Sanierungen an, um die Kirche auch als Wahrzeichen für Schweinfurt zu erhalten, die von der Gemeinde alleine nicht zu bewältigen sind. Für alle nach außen hin sichtbar ist das nach Süden zeigende defekte Zifferblatt der Kirchturmuhr. Aber vor allem die nassen Wände weisen auf die Spuren von Zeit und Verfall hin, welche dringend behoben werden müssen. Aus Dankbarkeit lässt sich der Kirchenvorstand von St. Salvator immer ein kleines Dankeschön für die Spender einfallen.  Spendenkonto: 593, BLZ: 79330111.

Text und Foto: Christa Weinzierl

 

Kirchweih vom 27. bis 29. Juni 2009

Die  diesjährige St. Salvator-Kirchweih stand für die Kirchengemeinde ganz unter dem Thema: "Steine-Bausteine", denn die geplante Innensanierung sowie die Reparatur der Turmuhr und der Glocken sind noch nicht finanzierbar.
Auch Frau Pfarrerin Elke Münster gestaltete den Gottesdienst passend dazu.
Symbolisch waren sie gedacht, die „Bausteine“: Steine aus dem Main, die der Kirchenvorstand - vorher mit Band und Hinweis versehen: „ Ein-Euro-Baustein zur Sanierung der St. Salvator-Kirche“; je nach Größe waren auch 5- und 10-Euro-Steine dabei! -  zusammen mit jungen HelferInnen an den drei Kirchweihtagen verkaufte.
Die Gespräche mit den Kirchweihgästen aus allen Teilen der Stadt waren sehr interessant. Mancher wusste gar nicht, dass die St. Salvator-Kirche evangelisch ist: die Kirche, in der die erste evangelische Predigt in Schweinfurt gehalten wurde. Alle aber fanden, die nächtlich angestrahlte Kirche sei ein Gewinn für die ganze Stadt, weshalb es sich lohne, auch einen Baustein zu kaufen. „Meine Enkel sind hier getauft worden. Für die kaufe ich einen Baustein“, war öfters zu hören. „Das wird mein Glücksstein werden“ oder: „Den lege ich auf mein Fensterbrett“. Geschichten aus früheren Zeiten mit Pfarrer Karl Rohrbacher wurden erzählt, und mancher Sennfelder wurde, weil die Sennfelder Kirche zerstört war, in St. Salvator konfirmiert.

800 Euro erbrachte die Sammlung! Schön, finde ich, dass ganz persönliche Kontakte zustande kamen. Herzlichen Dank allen Bausteinkäufern und vielen Dank für dienetten Gespräche!

Ihre Christa Weinzierl

 

Christa Weinzierl bietet Herrn Mathias Ritzmann (Stadtrat/CSU) u. Frau "ihre" Steine an.

Foto: Archiv St. Salvator

 

Angeblich Frankens ältestes Kirchweihfest

   
       Unten: Der KV-Stammtisch von St. Salvator und St. Johannis              Buntes Treiben "bis in die Puppen" um St. Salvator (Fotos: Bergler)
   


 

Bild der Kirche oder Logo